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Geschichte

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(814 - 962 n.Chr.)

Herrschaft der Ottonen
(962 - 1024 n.Chr.)

Die Salier und der Investiturstreit
(1024 - 1125 n.Chr.)

Das Reich unter staufischer Macht
(1125 - 1254 n.Chr.)

Interregnum
(1254 - 1273 n.Chr.)

Revindikation und der Widerstand der Kurfürsten
(1273 - 1308 n.Chr.)

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(1308 - 1437 n.Chr.)

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Der Dreißigjährige Krieg
(1618 - 1648 n.Chr.)

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Nachdem 1254 mit Konrad IV. der letzte Herrscher der Staufer verstorben war, gelangte der bereits seit 1248 als Gegenkönig gewählte Wilhelm von Holland zur allgemeinen Anerkennung.
Er kam aus der Familie der Gerulfinger und hatte nur eine sehr begrenzte Amtszeit. Bereits nach zwei Jahren kam er bei dem Versuch aufständische Friesen zu unterwerfen ums Leben. Spätestens jetzt begann im Heiligen Römischen Reich die so genannte Zwischen- oder Kaiserlose Zeit - "Das Interregnum".

Interregnum
Drei betroffene Männer an einem Kaisergrab (Darstellung des Interregnum auf einer Handschrift von 1450)
(Dieses Bild ist gemeinfrei und nicht urheberrechtlich geschützt)

1257 sollte es nach bereits vorangegangenen Verhandlungen zu einer neuen Königswahl kommen.
Gelenkt wurde diese Wahl vor allem durch Frankreich und England, die einen jeweils von ihnen bestimmten König einsetzen wollten. So unterstützte Frankreich Alfons X. aus Kastilien, der von Gesandten Pisas bereits 1256 zum König ausgerufen wurde, während England mit Richard von Cornwall (Bruder des englischen Herrschers Heinrich III.) einen eigenen Kandidaten ins Rennen schickte.
Die Königswahl in Frankfurt gewann zwar Richard von Cornwall, aber auch weil den Unterstützern von Alfons der Zugang zur Stadt verwehrt wurde. So kam es, dass auch Alfons X., nur einige Monate später, von seinen Anhängern zum Gegenkönig gewählt wurde.

Einen wirklichen Herrscher gab es in der Folgezeit aber gar nicht, da sich weder Richard noch Alfons als Könige durchsetzen konnten. Während sich Richard wenigstens einige Male im Verlauf seiner Amtszeit am Rhein blicken ließ, betrat Alfons das Reich nicht ein einziges mal. So ist es nicht verwunderlich, dass diese Zeit von den geistlichen und weltlichen Fürsten genutzt wurde, um sich Besitz von Reichs- und Königsgütern anzueignen.
Einer von Ihnen war Ottokar II. aus Böhmen der während dieser Zeit Österreich, die Steiermark, Kärnten und Krain erwarb und schließlich ein Territorium von Schlesien bis zur Adria besaß.

Manchmal wird das Interregnum auch als "die schreckliche Zeit" bezeichnet, da die, während dieser Zeit praktisch beschäftigungslos gewordenen, Ritter vor allem für Bauern und Kaufleute zu einer echten Landplage wurden.
Erst als Richard im April 1272 verstarb und der Papst König Alfons die Bestätigung seiner Königswahl verweigerte, um den Weg für Neuwahlen frei zu machen, sollte das Interregnum seinem Ende entgegengehen.


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